Gewalt in Romanen ist kein neues Thema, doch die Art, wie wir darüber schreiben und lesen, verändert sich. Immer mehr Leser:innen wünschen sich Triggerwarnungen, um sich vor retraumatisierenden Inhalten zu schützen. Für Autor:innen stellt sich damit eine ethische Frage: Wie viel Verantwortung tragen sie für die emotionale Sicherheit ihrer Leser:innen?
Triggerwarnungen sind keine Zensur, sondern ein Zeichen von Empathie. Sie ermöglichen informierte Entscheidungen und schaffen Vertrauen. Doch wo liegt die Grenze zwischen Fürsorge und künstlerischer Freiheit?
